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Grupo Sal allgemein: "Musik (...) bedeutet
nicht schönes Tun am Rande, sondern tönt mitten hinein
in das Leben - in die Freuden und in die oft schreiende soziale
Ungerechtigkeit, ist ein ganz eigenes Stück Politik. (...)
Das ist durch die Grupo Sal in bewegender Authentizität
zu erfahren, ob nun die verscheidensten Arten von Gitarren wirbeln,
die Flöte klagt und jubiliert, Rasseln, Trommeln oder andere
Geräusch-Erzeuger den leidenschaftlichen Ausdruck der Instrumente
begleiten." (RP, 1.9.2000) "In all den Jahren
ist die Grupo Sal aber auch immer ein aktiver Teil der sozialen
Bewegung geblieben. Ihre Wurzeln liegen in der Lateinamerika-Solidaritätsbewegung.
(...) 'Die gesamte lateinamerikanische Musik von Mercedes Sosa
bis Chico Buarque war damals von sozialem Engagement geprägt',
wirft Sänger Fernando Dias Costa ein." (Publik-Forum,
23.10.1998) Wasser ist Leben:
"Temperamentvolle und zarte Rhythmen wechselten und erzeugten
ein zauberhaft poetisches Klangbild zum Lebenselixier Wasser.
Die Tiefensymbolik dieser Urmaterie wurde in gesungenen Metaphern
erschlossen. Der Fluss als 'flüssiger Lebensdocht' hatte
seinen Platz neben der Bedrohung durch das Wasser beim Hurrican
Mitch in Nicaragua." (Westfalenpost, 19.2.2001)
"Um Erzählungen von alten Fischern und jungen Bauern,
die auf Regen warten, von Flüchtlingen, die zwangsversiedelt
werden, weil ein Konzern ihr Uferland für die Turbinen
seines Stausees braucht - um all diese traurigen und freudenschäumenden
Lebenszeichen herum entfalteten die sechs Grupo Sal-Musikanten
ihre instrumentale und vokale Welt - manchmal ganz behutsam,
aber dann auch mit himmelsstürmenden Rhythmen." (Westfälische
Rundschau, 9.9.2000) "In sich stimmig war die
Zusammenstellung der von Pater vorgetragenen Texte und Gedichte
mit den phantasievollen Klängen der Grupo Sal." (Allgemeiner
Anzeiger Halver, 20.2.2001) Nuevas
Visiones: "Gerade war die Musik noch ruhig,
nachdenklich stimmend, dann steigern die sechs Musiker der Grupo
Sal wieder das Tempo, lassen Gitarre und Drums kraftvoll tönen.
(...) Dazwischen immer wieder: Texte über Träume und
Visionen, über die Ungerechtigkeit in der Welt und die
leise aufkeimende Hoffnung, daß alles auch ganz anders
sein könnte." (Schwäbisches Tagblatt, 28.10.2000)
"Bevor Frommlet der Devise des Abends "Nuevas
Visiones" nachkam, verflocht er geschickt und von sphärischer
Percussion hinterfangen eine Zukunftsutopie des uruguayischen
Autors Eduardo Galeano mit eigenen Texten in Briefform: Da antworteten
dem träumenden Schriftsteller wache, kritische Stimmen
aus aller Welt. Zwischendurch Berichte, harte Zahlen, die Frommlet
wie Hiebe aufeinander folgen ließ." (Schwäbische
Zeitung Ravensburg, 25.11.2000) Verrückt
nach Licht: "'Verrückt nach Licht' waren
sie und ebenso: verrückt nach Fantasie, Bewegung und Lebensfreude.
Ihr mitreißender Schwung, ihr spürbar inneres Engagement
wirkten: Diese Verrücktheit war ansteckend. Das Publikum,
nachdenklich, konzentriert und sichtlich bewegt, zeigte sich
begeistert." (Kinzigtal-Nachrichten, 21.11.2000)
"Der Titel 'Verrückt nach Licht' wurde der Konzertlesung
in jeder Hinsicht gerecht. Man hätte auch meinen können,
es ginge hier um ein Wachrütteln, um ein Erinnern an in
Vergessenheit geratene Formen von Freiheit, Liebe und Menschlichkeit."
(Westfälische Rundschau, 18.9.1999) "Poesie
und Wärme, mitreißende Rhythmen, Lebensfreude und
leise Melancholie zeichnen die lateinamerikanische Gruppe aus
und verbinden einfühlsam Text und Musik." (Aalener
Nachrichten, 17.3.1999) "Aber auch und gerade
ihren leisen Tönen fehlten nicht der subversive Charme,
der Bekennermut und die eigene Bewegtheit. Im Blues: das Saxophon
zu ihren knappen Worten, fast schon ein Rap: 'und ich sah einen
Mann an der 126. Straße zweieinhalb Meter Bordstein kehren...
es gibt viele Arten zu beten. Mit dem Besen hatte ich es bislang
noch nicht gesehen'." (Dürener Nachrichten, 12.5.1998)
Die blutroten Tomaten: "Ebenso
wie die Musik (...) ist auch Dietmar Schönherrs Liebeserklärung
an Nicaragua facettenreich: humorvoll und sarkastisch, an anderen
Stellen aber auch nachdenklich und traurig stimmend." (Schwäbische
Zeitung, 16.10.2000) "Die Musiker und Sänger
gestatteten sich in ihren Interpretationen schwelgende Ausschweifungen
in engen Grenzen und musikalische Freuíheiten bei größter
Disziplin. Der Abend brachte den Zuhörern das Land Nicaragua
näher. Dabei war die Grupo Sal der spontan wirkende Inbegriff
des Lebendigen. Saftig wie eine reife Papaya." (Südwest
Presse 16.10.2000) Ernesto Cardenal:
"Cardenal war gekommen, um aus seinem neuesten Buch 'Verlorenes
Leben' zu lesen (...). Er las knappe Auszüge in seiner
Muttersprache, Klaus Götte fügte die deutsche Übersetzung
an und las weiter. Damit war der Originalklang vermittelt und
doch stofflich umfangreicher mitgeteilt, was der Erzähler
Cardenal mit schlohweißen Haaren aus seiner Anfangszeit
verrät. (...) 'Gott war hinter mir her und ich war hinter
den Mädchen her'." (Kreiszeitung Böblingen, 12.10.1998)
"Ernesto Cardenal erzählte aus seinem Leben,
oder vielmehr aus dem Leben davor und danach. Die Zeit seiner
Geburt datiert er auf das 31. Lebensjahr, dem Jahr seiner Bekehrung.
(...) Grupo Sal als erfahrene Begleitgruppe des Dichters aus
Nicaragua, brachte zu dem Lebensrückblick das pralle Leben
ins Spiel." (Ludwigsburger Kreiszeitung, 13.10.1998) |
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